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Krypto-News vom 20. Oktober 2026: FINMA und Bitcoin-ETF, BlackRock, Mastercard und Astana

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ElaraTeq
Glaspaneele auf schwarz-violettem Hintergrund mit Balkendiagramm, Schweizerkreuz, Münze mit Pfeilen, Dokument und Schild mit Schlüssel, Titel Krypto-News des Tages, 20. Oktober 2026

Die FINMA genehmigt den ersten Schweizer Bitcoin-ETF für das Publikum, höchster Oktober-Zufluss bei US-ETFs, BlackRocks PBIT, Mastercards Stablecoin Security und Astana.

Dienstag, 20. Oktober 2026. Wir fassen die relevanten Fakten der letzten 24 Stunden zusammen, jeweils anhand einer Primär- oder verlässlichen Quelle geprüft. Die wichtigste Nachricht kommt aus der Schweiz.

Märkte: Zuflüsse in Bitcoin-ETFs, Abflüsse bei Ether

Laut CoinGecko-Daten, abgerufen am 20. Oktober um 18:13 Uhr (Zürcher Zeit), notiert Bitcoin bei rund 82'400 US-Dollar, etwa 68'100 Franken, mit +0,6% über 24 Stunden; Ether liegt bei rund 2'430 Dollar (+1,4%). In den letzten 24 Stunden bewegte sich Bitcoin zwischen 81'400 Dollar um 12:00 Uhr und 83'200 Dollar um 17:00 Uhr. Auf Sicht von sieben Tagen steht Bitcoin bei -1,1% und Ether bei -3,2%.

Laut Farside flossen am Montag netto 526,7 Millionen Dollar in die in den USA kotierten Spot-Bitcoin-ETFs, der höchste Tageswert im Oktober, vollständig getragen von BlackRocks IBIT (+665,2 Millionen); FBTC von Fidelity (-83,6 Millionen) und GBTC von Grayscale (-54,9 Millionen) verzeichneten Abflüsse. Seit Monatsbeginn liegt der Saldo bei -88,0 Millionen. Ether-ETFs verloren 103,3 Millionen.

Balkendiagramm der täglichen Nettozuflüsse in US-Spot-Bitcoin-ETFs vom 1. bis 19. Oktober 2026, in Millionen US-Dollar, Daten von Farside: Tief -484,9 am 7. Oktober, Hoch +526,7 am 19. Oktober
US-Spot-Bitcoin-ETFs, tägliche Nettoflüsse in Millionen US-Dollar, 1.–19. Oktober 2026. Quelle: Farside Investors.

Schweiz: FINMA genehmigt ersten Bitcoin-ETF für das Publikum

Die FINMA hat erstmals einen börsengehandelten, direkt in Bitcoin investierenden Publikumsfonds genehmigt. Es handelt sich um einen Fonds der Art «übrige Fonds für alternative Anlagen» mit besonderem Risiko; wegen der langen Handelsgeschichte und der hohen Handelsvolumen von Bitcoin gewährte die Behörde eine Ausnahme von den Risikoverteilungsvorschriften. Die Mitteilung nennt weder den Anbieter noch ein Kotierungsdatum und hält fest, dass weitere Anbieter Gesuche eingereicht oder angekündigt haben. Die Institute müssen operationelle Risiken und Verwahrungsrisiken gemäss der Aufsichtsmitteilung vom 12. Januar 2026 begrenzen und die Verhaltensregeln des FIDLEG anwenden, mit klaren Hinweisen auf Volatilität und mögliche Verluste. Die FINMA betont, dass Anlagen in Bitcoin auch über einen genehmigten ETF sehr riskant bleiben.

ETF: BlackRock reicht Bitcoin-Fonds mit Teilschutz ein

Am 19. Oktober hat der iShares Trust bei der SEC den vorläufigen Prospekt des iShares Bitcoin Managed Protection ETF (PBIT) eingereicht. Der Fonds würde nicht direkt in Bitcoin investieren: Er soll IBIT bis zu einer Obergrenze folgen und einen gewissen Schutz vor Kursverlusten bieten, mit drei zeitlich versetzten Options-Tranchen, von denen jeden Monat eine ausläuft, sowie festverzinslichen Anlagen. Pro Tranche würde der Schutz in der Regel bei 90% des Anfangswerts beginnen, also bei einem anfänglichen Maximalverlust von rund 10% vor Kosten. Gebühren und Kotierungsdatum sind noch offen.

Stablecoins: Mastercard bringt Risikoanalyse in Zahlungen

An der Money20/20 in Las Vegas stellte Mastercard am Montag Stablecoin Security vor, einen Dienst für Banken und Zahlungsdienstleister, der Netzwerkdaten mit Blockchain-Analysen verbindet. Über eine API bewertet er Transaktionskontext, Herkunft der Mittel, Nähe zu sanktionierten Parteien und Betrugssignale und liefert einen Risikowert, bevor eine Zahlung ausgeführt wird. Erste Partner sind Borderless.xyz und Keyrails; der Dienst startet in Nordamerika, weltweit soll er 2027 verfügbar sein.

Kasachstan: Coinbase und fünf weitere Plattformen in Astana gestoppt

Die Aufsicht des Astana International Financial Centre (AFSA) teilte heute mit, dass das Gericht des Zentrums BingX, Bitcoin.com, HTX, BitMart, Coinbase und WEEX untersagt hat, dort ohne Lizenz Dienste mit digitalen Vermögenswerten anzubieten oder zu bewerben und ihre Apps zu verbreiten; der Entscheid gilt auch für Google und Apple als App-Store-Betreiber. Das Verbot betrifft das Finanzzentrum und seine Nutzer, nicht das ganze Land. Neun Plattformen haben den Zugang freiwillig eingeschränkt, sieben wollen eine Lizenz beantragen.

Quellen

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