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Krypto-News vom 21. Oktober 2026: OCC und GENIUS Act, Standard Chartered, Malaysia und Solana

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ElaraTeq
Glaspaneele auf schwarz-violettem Hintergrund mit Balkendiagramm, Dokument mit Siegel, Schild mit Schlüssel, Knotennetz und Münze mit Pfeilen, Titel Krypto-News des Tages, 21. Oktober 2026

Die ersten definitiven Stablecoin-Regeln der OCC, Standard Chartered übernimmt Zodia Custody, tokenisierte Anleihen in Malaysia, Alpenglow auf Solana und Ether-ETFs.

Mittwoch, 21. Oktober 2026. Wir fassen die relevanten Fakten der letzten 24 Stunden zusammen, jeweils anhand einer Primär- oder verlässlichen Quelle geprüft. Im Mittelpunkt stehen die Stablecoin-Regeln in den USA und der Einstieg von Banken in die Verwahrung von Krypto-Vermögenswerten.

Märkte: über eine Milliarde Abflüsse aus Ether-ETFs im Oktober

Laut CoinGecko-Daten, abgerufen am 21. Oktober um 18:13 Uhr (Zürcher Zeit), notiert Bitcoin bei rund 84'500 US-Dollar, etwa 69'800 Franken, mit +2,6% über 24 Stunden; Ether liegt bei rund 2'510 Dollar (+3,1%). In den letzten 24 Stunden bewegte sich Bitcoin zwischen 82'500 und 84'500 Dollar; auf Sicht von sieben Tagen steht Bitcoin bei +3,1% und Ether bei +3,3%.

Laut Farside flossen am Dienstag netto 23,2 Millionen Dollar in die in den USA kotierten Spot-Bitcoin-ETFs, nach 526,7 Millionen am Montag; seit Monatsbeginn liegt der Saldo bei -64,8 Millionen. Ether-ETFs verloren weitere 26,1 Millionen: der dreizehnte Abfluss an vierzehn Handelstagen im Oktober, womit sich das Monatstotal auf -1'084,5 Millionen beläuft. Gestützt auf Daten von SoSoValue bezeichnet Cointelegraph dies als den grössten monatlichen Abfluss des Jahres 2026.

Balkendiagramm der täglichen Nettoflüsse der US-Spot-Ether-ETFs vom 1. bis 20. Oktober 2026, in Millionen US-Dollar, Daten von Farside: Abflüsse an 13 von 14 Handelstagen, Tief -201,9 am 6. Oktober, einziger Zufluss +24,8 am 13. Oktober
US-Spot-Ether-ETFs, tägliche Nettoflüsse in Millionen US-Dollar, 1.–20. Oktober 2026. Quelle: Farside Investors.

USA: OCC verabschiedet die ersten definitiven Regeln zum GENIUS Act

Das Office of the Comptroller of the Currency, die Aufsicht über die nationalen Banken der USA, hat die definitive Regel zur Umsetzung des GENIUS Act veröffentlicht, des im Juli 2025 unterzeichneten Bundesgesetzes über Zahlungs-Stablecoins. Sie legt Anforderungen an Reserven, Rücknahme, Risikomanagement, Prüfungen und Berichte, Verwahrung, Bewilligungsgesuche und die Aufsicht über ausländische Emittenten fest. Regeln zu Geldwäscherei und Sanktionen folgen in einem separaten Verfahren mit dem Finanzministerium. Regel und Gesetz treten am 18. Januar 2027 in Kraft; wann die OCC Gesuche entgegennimmt, gibt sie separat bekannt. Laut CoinDesk hält die Regel fest, dass bestehende Belohnungsprogramme für Stablecoins nicht als konform vermutet, sondern im Einzelfall geprüft werden.

Verwahrung: Standard Chartered übernimmt Zodia Custody

Standard Chartered hat die definitiven Verträge zur Übernahme von 100% der Zodia Custody unterzeichnet, die regulierte Gesellschaften in Singapur, Hongkong, Australien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Luxemburg hat. Nach dem Vollzug, der unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen steht, wird das Verwahrungsgeschäft in die Securities Services der Bank integriert. Der Software- und Servicebereich geht an Zodia Solutions, eine neue Gesellschaft unter SC Ventures, unterstützt von Banken wie Northern Trust, NAB Ventures, SBI Ventures und Emirates NBD. Finanzielle Details wurden nicht genannt; für Kunden sind keine Unterbrüche vorgesehen.

Malaysia: Zentralbank lanciert SSDS+ für tokenisierte Anleihen

Bank Negara Malaysia hat SSDS+ lanciert, eine intern entwickelte Plattform auf Cloud- und Distributed-Ledger-Basis zur Ausgabe, Registrierung und Verwahrung tokenisierter Anleihen und Sukuk. Sie ist mit dem Abwicklungssystem RENTAS+ verbunden, das Zahlungen rund um die Uhr in Zentralbankgeld ermöglicht. Neben Grosshandelsemissionen ist die Plattform für tokenisierte Staats- und Unternehmensanleihen für Privatanleger bereit.

Technologie: Alpenglow läuft auf Solana, mit Wurzeln in Zürich

Heute gegen 16:00 Uhr Schweizer Zeit haben die Validatoren von Solana das seit 2020 genutzte Konsensprotokoll TowerBFT durch Alpenglow ersetzt. Laut Anza, dem Team hinter der Entwicklung, wird eine Transaktion nun in rund 150 Millisekunden statt 12,8 Sekunden unumkehrbar. Die Forschungsgruppe, die das Design im Mai 2025 veröffentlichte, wird von Roger Wattenhofer geleitet, Professor an der ETH Zürich.

Quellen

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