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Krypto-News vom 25. Oktober 2026: Bitcoin-ETF, Electrum, Keystone, Südkorea und Lettland

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ElaraTeq
Glaspaneele auf schwarz-violettem Hintergrund mit Symbolen für Balkendiagramm, Wallet mit Warnzeichen, Paket mit offenem Schloss, Dokument mit Siegel und Gebäude mit Token, Titel Krypto-News des Tages, 25. Oktober 2026

Bitcoin-ETF schliessen die Woche mit Zuflüssen, Electrum behebt eine von bösartigen Servern ausgenutzte Lücke, Keystone bestätigt ein Datenleck und Südkorea tendiert zu einem erneuten Aufschub der Kryptosteuer.

Sonntag, 25. Oktober 2026. Wir fassen die relevanten Fakten der letzten 24 Stunden zusammen, jeweils anhand einer Primärquelle oder einer verlässlichen Quelle überprüft. Das Wochenende steht im Zeichen der Sicherheit, dazu kommen die Wochenbilanz der ETF und zwei regulatorische Entwicklungen.

Märkte: Bitcoin um 80'700 Dollar, ETF auf Wochensicht im Plus

Laut den am 25. Oktober um 18:10 Uhr (Zürcher Zeit) abgerufenen Daten von CoinGecko notiert Bitcoin bei rund 80'700 US-Dollar, etwa 66'600 Franken, und damit 0,8% höher als vor 24 Stunden, nachdem der Kurs am Samstag kurzzeitig unter 80'000 Dollar gefallen war. Ether liegt bei rund 2'350 Dollar (+1,7%). Auf Sicht von sieben Tagen liegen beide leicht unter dem Niveau des vergangenen Sonntags.

Laut Farside verzeichneten die in den USA kotierten Spot-ETF auf Bitcoin in der Woche vom 19. bis 23. Oktober Nettozuflüsse von 301,2 Millionen Dollar und beendeten damit zwei Wochen mit Abflüssen in Folge (-678,9 und -228,4 Millionen). Der Oktobersaldo bleibt vorläufig mit rund 314 Millionen negativ, da der Freitagswert eines kleineren Fonds noch fehlte. Die Ether-ETF schlossen die Woche mit -220,7 Millionen ab, der vierten negativen Woche des Monats.

Balkendiagramm der wöchentlichen Nettoflüsse der in den USA kotierten Spot-ETF auf Bitcoin und Ether im Oktober 2026, in Millionen US-Dollar, Daten von Farside: Bitcoin +292,6 (1.-2. Oktober), -678,9 (5.-9.), -228,4 (12.-16.) und +301,2 (19.-23.); Ether -92,8, -542,2, -320,1 und -220,7
Spot-ETF auf Bitcoin und Ether in den USA, wöchentliche Nettoflüsse in Millionen US-Dollar, Oktober 2026 (23.10. provisorisch). Quelle: Farside Investors.

Sicherheit: Electrum behebt eine von bösartigen Servern ausgenutzte Lücke

Die Entwickler der Bitcoin-Wallet Electrum haben die Version 4.8.3 und eine Sicherheitsmeldung mit hohem Schweregrad veröffentlicht, die alle früheren Versionen betrifft. Ein bösartiger Server konnte eine soeben gesendete Transaktion zurückhalten und stattdessen eine ungültige Transaktion an eine Adresse des Angreifers anzeigen, deren letzte Zeichen mit der erwarteten Adresse übereinstimmten. Erhöhte die Nutzerin oder der Nutzer danach die Gebühr per RBF, wurde faktisch eine Zahlung an den Angreifer signiert. Laut der Meldung wurde der Angriff in der Praxis beobachtet und mindestens eine Person hat Geld verloren. Die Korrektur prüft die Signaturen von Mempool-Transaktionen. Wer einen eigenen, vertrauenswürdigen Server nutzt, ist nicht betroffen; in jedem Fall empfiehlt es sich, zu aktualisieren und Adresse sowie Betrag vor dem Signieren zu prüfen.

Sicherheit: Keystone bestätigt Datenleck bei Kundendaten

Der Hardware-Wallet-Hersteller Keystone teilte am Samstag mit, am 20. Oktober einen unbefugten Zugriff auf seine offizielle Website festgestellt und am 23. Oktober nach Prüfung der API-Aktivität mit Shopify bestätigt zu haben, dass Dritte Versanddaten von Kundinnen und Kunden erlangt haben: Namen, Kontaktdaten, Adressen und Bestelldetails. Zahlungsdaten, Wiederherstellungsphrasen und private Schlüssel seien nicht betroffen. Keystone warnt vor möglichen Betrugsversuchen per Telefon, SMS, E-Mail oder Post und kündigt einen ausführlichen Bericht an. Laut The Block geben einige Kunden an, dass auch Bestellungen betroffen seien, die älter als 180 Tage sind und die das Unternehmen zu löschen versprochen hatte; diese Angabe ist nicht unabhängig überprüft.

Südkorea: Tendenz zu einem erneuten Aufschub der Kryptosteuer

Das südkoreanische Präsidialamt erklärte am Sonntag, ein vierter Aufschub der Besteuerung von Einkünften aus Krypto-Assets, die ab dem 1. Januar 2027 gelten soll, werde «geprüft», entschieden sei noch nichts. Laut Yonhap und Hankyoreh geht die Tendenz dennoch in Richtung Aufschub. Als Gründe nannte ein Beamter unter anderem, dass die USA dem automatischen Informationsaustausch CARF der OECD erst ab 2029 beitreten, sowie die Lage junger Anlegerinnen und Anleger. Vorgesehen ist ein Satz von 22% auf Gewinne über 2,5 Millionen Won.

Lettland: Regeln zur Tokenisierung möglicherweise 2027

Der lettische Wirtschaftsminister Viktors Valainis sagte gegenüber CoinDesk, Regeln zur Tokenisierung realer Vermögenswerte könnten im ersten Halbjahr 2027 kommen. Gewerbeimmobilien seien ein guter Ausgangspunkt, Staatsanleihen stünden ebenfalls auf der Prioritätenliste. Die im nationalen Aktionsplan vorgesehene rechtliche Prüfung läuft noch, während sich nach den Wahlen im Oktober eine neue Regierung bildet.

Quellen

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