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Krypto-News vom 28. Oktober 2026: Ether-ETF, DTCC-Tokenisierung, Brasilien, Zcash-ETP und Coinbase

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ElaraTeq
Glaspaneele auf schwarz-violettem Hintergrund mit Symbolen für fallendes Diagramm, Gebäude, Richterhammer, Paket und Schild mit Schlüssel, Titel Krypto-News des Tages, 28. Oktober 2026

Ether-ETF verzeichnen weiter Abflüsse, die DTCC startet ihren Tokenisierungsdienst, Itaú erfüllt als erste Bank Brasiliens die neuen Regeln, CoinShares' Zcash-ETP in Paris ausgesetzt und Coinbase-Daten bei einem Dienstleister offengelegt.

Mittwoch, 28. Oktober 2026. Wir fassen die relevanten Fakten der letzten 24 Stunden zusammen, jeweils anhand einer Primärquelle oder einer verlässlichen Quelle geprüft: ETF-Flüsse, der Start der Tokenisierung beim zentralen US-Wertpapierverwahrer, Brasiliens neue Regeln, ein europäisches ETP, das am ersten Handelstag ausgesetzt wurde, und zwei Sicherheitsvorfälle.

Märkte: Bitcoin stabil, Ether-ETF weiter mit Abflüssen

Laut CoinGecko, abgerufen heute um 18:10 Uhr (Zürcher Zeit), notiert Bitcoin um 80'400 Dollar, rund 66'680 Franken, 0,2% tiefer als vor 24 Stunden; Ether liegt um 2'330 Dollar (-0,8%). Der Entscheid des Federal Open Market Committee wird heute um 19:00 Uhr Zürcher Zeit erwartet.

Laut Farside Investors verzeichneten die US-Spot-Bitcoin-ETF am Dienstag, 27. Oktober, Nettozuflüsse von 176,0 Millionen Dollar, den zweiten positiven Tag in Folge. Anders bei den Spot-Ether-ETF: Abflüsse von 60,2 Millionen am 27. Oktober und ein negativer Saldo an 9 der letzten 12 Handelstage, insgesamt rund 690 Millionen Dollar Abflüsse seit dem 12. Oktober.

Balkendiagramm der täglichen Nettoflüsse der US-Spot-Ether-ETF, in Millionen US-Dollar, Daten von Farside: 12.10. -85,4; 13.10. +24,8; 14.10. -129,5; 15.10. -60,3; 16.10. -69,7; 19.10. -103,3; 20.10. -26,1; 21.10. +14,9; 22.10. -110,6; 23.10. +4,4; 26.10. -88,6; 27.10. -60,2
Tägliche Nettoflüsse der US-Spot-Ether-ETF, in Millionen US-Dollar, 12. bis 27. Oktober 2026. Quelle: Farside Investors.

Tokenisierung: die DTCC startet ihren Dienst

Die Depository Trust Company (DTC), eine Tochter der DTCC und zentraler Verwahrer für US-Wertpapiere mit über 114 Billionen Dollar in Verwahrung, hat den DTCC Tokenization Service lanciert. Er erzeugt tokenisierte Abbilder von bei DTC verwahrten Wertpapieren, eins zu eins gedeckt und mit denselben Eigentumsrechten und Schutzmechanismen wie die Originale. Zum Start sind 34 Titel zugelassen, darunter Aktien aus dem Russell 1000, ETF und US-Staatsanleihen. Zwanzig Teilnehmer haben den Zugang unterzeichnet, darunter JPMorgan, Citi, Morgan Stanley, UBS und State Street. Unterstützt werden Canton und das private Besu-Netzwerk der DTCC; weitere Netzwerke sind für 2027 geplant.

Brasilien: Itaú erfüllt als erste Bank die neuen Regeln

Itaú Unibanco, die grösste Privatbank Brasiliens, hat der Zentralbank ihre Handels- und Verwahrungsaktivitäten mit Krypto-Assets gemeldet und ist damit die erste Bank, die dies nach der seit 2. Februar geltenden Resolution 520 tut. Bereits bewilligte, im Kryptobereich tätige Institute hatten 270 Tage, bis zum 30. Oktober, um ihre Tätigkeit mit einer unabhängigen technischen Zertifizierung zu melden; spezialisierte Anbieter müssen dagegen eine Bewilligung beantragen. Wer die Frist verpasst, muss die Dienste innert 30 Tagen einstellen. Itaú bietet 15 Krypto-Assets an, darunter BTC, ETH und USDC.

Europa: Zcash-ETP von CoinShares zum Start in Paris ausgesetzt

CoinShares hat heute die Lancierung eines Zcash-ETP (ZCSH) an der Euronext Paris angekündigt, zu 100% mit physischen ZEC gedeckt, in Euro gehandelt und mit einer jährlichen Gebühr von 1,5%. Euronext setzte den Handel jedoch ab 09:00 Uhr aus und nannte gegenüber Cointelegraph betriebliche Abwicklungsanforderungen beim Zentralverwahrer als Grund. Laut einer Aussage von CoinShares gegenüber Unchained wurde der Handel um 12 Uhr wieder aufgenommen; eine Mitteilung der Euronext zur Wiederaufnahme haben wir bisher nicht gefunden.

Sicherheit: Coinbase-Daten bei Dienstleister offengelegt, Angriff auf Bithumb

Coinbase bestreitet einen Hackerangriff: Ein Vorfall beim externen Analysedienstleister Amplitude hat Kontaktdaten eines kleinen Teils der Kundschaft offengelegt. Die Gelder sind nicht betroffen, doch E-Mail-Adressen und Telefonnummern können für Phishing-Versuche genutzt werden. In Südkorea meldete Bithumb, dass ein Aussenstehender in ein internes, von der Handelsplattform getrenntes Mitarbeitersystem eingedrungen sei und Personendaten entwendet habe; Verluste von Krypto-Assets sind nicht bekannt.

Quellen

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